Vom Dauerschmerzpatienten zum Heilpraktiker – Ron Kuleßa – Magdeburg
Wie aus meiner eigenen Schmerzerfahrung mein heutiger therapeutischer Anspruch entstand
Aus meiner eigenen Schmerzhistorie weiß ich, wie es sich anfühlt, wenn man als laufende Nummer durch den Praxisablauf geschleust wird. Darum laufen die Dinge in meiner Praxis anders.
Doch aufmerksames Zuhören und eine sorgfältige Arbeitsweise allein reichen nicht aus, um für den Patienten wirklich etwas zu bewegen. Es braucht tiefes Wissen in ursachenorientierter Naturheilkunde und Alternativmedizin. Und präzise Hände, um es umzusetzen.
Aus meiner eigenen Schmerzhistorie weiß ich, wie es sich anfühlt, wenn man als laufende Nummer durch den Praxisablauf geschleust wird. Darum laufen die Dinge in meiner Praxis anders.
Doch aufmerksames Zuhören und eine sorgfältige Arbeitsweise allein reichen nicht aus, um für den Patienten wirklich etwas zu bewegen. Es braucht tiefes Wissen in ursachenorientierter Naturheilkunde und Alternativmedizin. Und präzise Hände, um es umzusetzen.
Vom Dauerschmerzpatienten zum Heilpraktiker – Ron Kuleßa – Magdeburg
Wie aus meiner eigenen Schmerzerfahrung mein heutiger therapeutischer Anspruch entstand
Aus meiner eigenen Schmerzhistorie weiß ich, wie es sich anfühlt, wenn man als laufende Nummer durch den Praxisablauf geschleust wird. Darum laufen die Dinge in meiner Praxis anders.
Doch aufmerksames Zuhören und eine sorgfältige Arbeitsweise allein reichen nicht aus, um für den Patienten wirklich etwas zu bewegen. Es braucht tiefes Wissen in ursachenorientierter Naturheilkunde und Alternativmedizin. Und präzise Hände, um es umzusetzen.
Ausbildung, Berufspraxis und Lehr-Erfahrung
Meine fachliche Basis
Meine Lehrmeister stammen von Kalifornien bis Mittelchina. Wichtig bei der Lehrerauswahl war mir: Sie müssen voll hinter ihren Methoden stehen und sie in ihrer eigenen Praxis erfolgreich anwenden.
Meine staatliche Zulassung als Heilpraktiker mit uneingeschränkter Heilerlaubnis (nach HeilprG) gibt meinen Patienten die Sicherheit einer vollumfänglichen, eigenständigen Diagnostik. Sie berechtigt mich zur Behandlung ohne ärztliche Zwischenstation.
Ausbildungen & Qualifikationen
- Heilpraktiker mit uneingeschränkter Heilerlaubnis
- Cranio-Sacral-Therapie (biomechanisch und biodynamisch)
- 3-jährige Grundausbildung
- Spezialisierung Säuglinge und Kleinkinder
- 6 Jahre bis zum Master-Praktizierenden (CSVD e.V.)
- 11 Jahre bis zur Lehreranerkennung (CSVD e.V.)
- Osteopath nach BVO-Richtlinien (bei vielen Krankenkassen gelistet)
- Traditionelle Chinesische Medizin (TCM), Ausbildung bei Meister Cheng
Spezielle Weiterbildungen (eine Auswahl)
- Somato-emotionale Lösungsarbeit (Psychosomatik)
- Traumatherapie (nach Upledger, Levine, Porges)
- Neurophysiologie, Hirn- und Nervensystem
- Funktionelle Zusammenhänge zwischen Kieferspannung und Körperstatik
- Mikroimmuntherapie (MeGeMIT)
- Integrative Diagnostik und Nährstofftherapie (IDN)
Berufserfahrung
- Eigene Praxis für ursachenorientierte Naturheilkunde und Alternativmedizin seit 2010
- Langjährige Erfahrung mit chronischen und vielschichtigen Beschwerdebildern
Lehr-Erfahrung
-
Lehrer für Cranio-Sacral-Therapie
(CSVD-zertifiziert) - Lehrer in der Heilpraktikerausbildung (vom LVwA Sachsen-Anhalt anerkannte Bildungseinrichtung)
Heilpraktiker Ron Kuleßa – die Entstehung meiner Expertise
Wie meine Heilpraktiker-DNA geprägt wurde
Wie meine Ur-Oma Hedwig das Fundament schuf
„Merkst du, wie sich das Gewebe wehrt? Mach weniger, dann folgt es deinen Händen.“ Das manuelle Behandeln habe ich als Kind genauso selbstverständlich gelernt wie das Falten eines Papierfliegers. Meine Ur-Oma Hedwig hat es mir beigebracht. Nebenbei, wie Omas das eben machen.
Sie ist gestorben, als ich 13 war. Lange wusste ich nicht, welches Erbe ich bekommen hatte. Ich wusste nicht mal, dass ich ein außergewöhnliches Gespür für Gewebe habe.
Erst als ich 26 Jahre später in meiner Cranio-Sacral-Ausbildung feine Gewebedynamiken spüren konnte, die erst viel später gelehrt wurden, begriff ich den unschätzbaren Wert dieses Vorsprungs. Ich verstand die Sprache des Körpers, weil ich sie bereits als Kind gelernt habe.
Dadurch konnte ich meine Ausbildung in Cranio-Sacral-Therapie in zwei statt in drei Jahren abschließen, indem ich parallel Seminare besuchte, die eigentlich für spätere Ausbildungsstufen vorgesehen waren.
Lösungen, die es noch nicht gibt
Als ich studiert habe, gab es noch keine Spezialisierungen wie Wirtschaftsinformatiker, Medieninformatiker oder Medizininformatiker. Ich gehöre zu der Generation Informatiker, die vom ABS eines Autos über die Sicherheitssysteme eines Flugzeuges bis zu medizinischen Geräten alles zu verstehen und zu programmieren hatte.
„Bei diesem Studium geht es nicht primär um Wissen. Sie lernen hier logisch-analytisches Denken, mit dem Sie Lösungen für Probleme entwickeln können, für die es keine Schablone gibt. Egal, in welchem Fachgebiet Sie das später anwenden – es wird immer eine solide Basis sein, auf die Sie bauen können.“
So etwas hat Prof. Volkmar Richter häufiger gesagt. Damals hielt ich das für einen Überschwang an Berufsstolz. Erst Jahre später merkte ich, wie recht er hatte. Lies im nächsten Abschnitt, wie mir das Leben die Aufgabe stellte, außerhalb ausgetretener Wege eine Lösung zu finden.
7 Jahre Schmerzen – 7 harte Lehrjahre
7 Jahre Schmerzen –
7 harte Lehrjahre
April 1999: Auf einmal Rückenschmerzen. Bandscheibenvorfall
Ich ging zu Orthopäden. Zu Neurochirurgen. Zu Schmerzmedizinern. Zu Sportmedizinern. Und natürlich zu Physiotherapeuten. Spritzen, Medikamente, Entblockieren, Muskelaufbautraining, manuelle Therapie, Wärmebehandlung, Neurotraining, Aushängen… Alles half nur kurzfristig. Die Rückenschmerzen blieben und vermiesten mir den Tag. Jeden Tag!
Keinen Arzt schien es zu interessieren, was es für einen Menschen bedeutet, dauerhaft mit den Folgen zu leben. „Um Ihren Nerv nicht zu schädigen, fräse ich hier etwas weg.“ Der Neurochirurg zeigte auf sein Wirbelsäulenmodell. „Mit der entstehenden Instabilität kann man leben.“ Was soll ich mit Anfang 30 mit so einer Nachricht?
Ich musste mir eingestehen: Die Schulmedizin stieß hier an ihre Grenzen. Mit dem Blick eines Informatikers erkannte ich warum: Fokus auf den Symptomen, Ursachensuche schematisch und oberflächlich.
Was erzeugt das Problem? In der Alternativmedizin wurde genau diese Frage in den Mittelpunkt gestellt. Was hier fehlte, war Systematik. Die brachte ich als Informatiker mit. Ich fügte zusammen, was zusammengehört.
Ich fand Behandler mit tiefem Verständnis für ihre Methoden. Und fand die Kombination, die mir Schritt für Schritt meine Lebensqualität zurückgab. Ein Zustand, der bis heute anhält.
Happy End? Nicht ganz. Denn jetzt sah ich klar, dass auch andere durch das Raster schmematischer Abläufe fallen. Und ich konnte nachfühlen, wie das ist…
Auf einmal ergab alles einen Sinn
Die Fortschritte, die ich am eigenen Leib spürte, waren nicht wegzudiskutieren. Doch wie können kaum spürbare Impulse so exorbitante Wirkungen auslösen? Es schien gegen das Ursache-Wirkungsprinzip zu verstoßen.
Genau dieses Paradoxon brachte mein Weltbild als Informatiker ins Wanken. Es ließ mir keine Ruhe und ich musste wissen, wie das funktioniert. Also belegte ich einen Kurs nach dem anderen, später ganze Ausbildungen.
Ich fand etwas, was ich als Informatiker liebe: Intelligenz statt Kraft. Wirkungen, die sich mit oberflächlichem Wissen nicht erschließen, sondern das tiefe Eintauchen in die Methode erfordern.
Dann kam der Härtetest. Menschen in meinem Umfeld hatten gesehen, wie ich mich vom mürrischen Dauerkranken zum lebensfrohen Gestalter meines Lebens entwickelt hatte. Sie wussten, dass ich häufig zu Ausbildungen fahre. Daraus entstanden die ersten Anfragen nach einer Behandlung bei mir. Das waren meine ersten Gehversuche als Therapeut.
An der Behandlungsliege habe ich eine entscheidende Erfahrung gemacht. Ich konnte jemandem, der durch alle Raster gefallen war, eine neue Perspektive bieten. Und ich merkte: Hier kann ich mehr bewegen als an der Tastatur. Ich hatte meine Berufung gefunden.
Heute lehre ich, was mich gerettet hat
Durch meinen eigenen Weg durch den Schmerz kenne ich unzählige alternativmedizinische Methoden. Die meisten habe ich aussortiert, nur wenige habe ich behalten. Und in eine habe ich mich verliebt: die Cranio-Sacral-Therapie.
Als ich meine erste Berührung mit der Cranio-Sacral-Therapie hatte, habe ich mich gefragt: Was hat die Therapeutin gemacht? Es war kaum spürbar, doch die Veränderung in meinem Körper war tiefgreifend. Das erste Mal seit Jahren war der Schmerz für drei Tage weg.
Das hat mich fasziniert. Das musste ich lernen. Ich belegte einen Kurs nach dem anderen und stieg immer tiefer in die Cranio-Sacral-Therapie ein.
Heute bin ich Lehrer und gebe die Cranio-Sacral-Therapie weiter. Sie ist eine der meistunterschätzten Methoden. Das Erreichbare wird vor allem durch den Ausbildungsstand des Therapeuten begrenzt.
Mein Rat als ehemaliger Dauerschmerz-Patient
Gib nie, nie, niemals auf
Durch meinen eigenen Leidensweg kenne ich das Gefühl, im freien Fall zu sein. Man wünscht sich sehnlichst, dass einem jemand einen Fallschirm umschnallt.
So verfahren deine Situation im Moment auch scheinen mag: Lass uns klären, ob ich den passenden Fallschirm für dich habe.
Mein Rat als ehemaliger Dauerschmerz-Patient
Gib nie, nie, niemals auf
Durch meinen eigenen Leidensweg kenne ich das Gefühl, im freien Fall zu sein. Man wünscht sich sehnlichst, dass einem jemand einen Fallschirm umschnallt.
So verfahren deine Situation im Moment auch scheinen mag: Lass uns klären, ob ich den passenden Fallschirm für dich habe.
Häufige Fragen zu meiner Arbeit als Heilpraktiker
Spielt deine eigene Schmerzgeschichte von vor 25 Jahren heute immer noch eine Rolle bei der Arbeit in deiner Praxis?
Ja, eine entscheidende. Ich habe damals nicht nur die Grenzen der Schulmedizin am eigenen Leib kennengelernt. Auf meinem jahrelangen Weg durch viele Praxen sind mir auch Gleichgültigkeit, Bevormundung und eine luschige Arbeitsweise begegnet.
Ich weiß, wie es sich anfühlt, wenn man als Mensch mit echten Leiden einfach nicht ernst genommen wird oder als anonyme Nummer durch den Praxisablauf geschleust wird. Bei mir geht es um individuelle Lösungen. Und die beginnen mit Zuhören, entwickeln sich über sorgfältige Arbeitsweise und werden realisiert durch belastbares Wissen und Können.
Das alles ist kein nachträglich hinzugefügtes Add-on, sondern von Anfang an fest in meiner Heilpraktiker-DNA verankert.
Häufige Fragen zu meiner Arbeit als Heilpraktiker
Was macht einen guten Heilpraktiker aus?
Ein guter Heilpraktiker hört genau zu, verbindet mit seinem fachlichen Hintergrund die einzelnen Fakten und entwickelt daraus ein ganzheitliches Behandlungskonzept. Entscheidend ist nicht die Anzahl der Methoden, sondern die Fähigkeit, Beschwerden einzuordnen, Zusammenhänge zu erkennen und verantwortungsvoll zu behandeln.
Dazu gehören Erfahrung, fachliche Weiterbildung und eine klare Haltung gegenüber dem Patienten.
Worin unterscheidet sich Deine Arbeit von der eines Arztes oder Physiotherapeuten?
Meine Arbeit unterscheidet sich vor allem in der Herangehensweise. Als Heilpraktiker diagnostiziere und behandle ich Beschwerden mit einem funktionellen und regulativen Blick auf den Körper. Dabei stehen Zusammenhänge zwischen Nervensystem, Gewebe, Belastung und individuellen Anpassungsmustern im Vordergrund.
Im Vergleich zur ärztlichen Versorgung arbeite ich weniger leitlinien- und befundorientiert, sondern stärker ursachenbezogen. Gegenüber der Physiotherapie ist meine Arbeit nicht auf standardisierte Behandlungspläne beschränkt, sondern richtet sich individuell nach dem Gesamtbild des Patienten.
Wann ist der Gang zum Heilpraktiker sinnvoll?
Viele Menschen kommen zu mir, wenn Beschwerden über längere Zeit bestehen, sich nicht eindeutig erklären lassen oder immer wiederkehren. Auch nach erfolgter schulmedizinischer Abklärung kann eine heilpraktische Behandlung sinnvoll sein, um funktionelle, nervensystembezogene oder regulative Aspekte einzubeziehen.
Arbeitest Du ganzheitlich – und was bedeutet das konkret?
Ganzheitlich bedeutet für mich nicht „alles gleichzeitig“, sondern die richtigen Ebenen zur richtigen Zeit zu betrachten. Dazu können strukturelle, neurologische, vegetative oder psychosomatische Aspekte gehören. Welche Ebenen relevant sind, zeigt sich im Verlauf der Behandlung – nicht anhand eines starren Konzepts.
Wie läuft ein erster Termin bei Dir ab?
In einem ersten Termin geht es darum, deine Beschwerden, deine Vorgeschichte und deine aktuelle Situation einzuordnen. Ich nehme mir Zeit zuzuhören und Zusammenhänge zu verstehen. Erst danach entscheiden wir gemeinsam, welche Behandlung sinnvoll ist und wie der weitere Weg aussehen kann.
Hat Naturheilkunde etwas mit Glauben zu tun?
Naturheilkunde ist kein Glaubenssystem, sondern Teil einer jahrtausendealten medizinischen Tradition. Ihre Verfahren beruhen auf Beobachtung, Erfahrung und physiologischen Wirkzusammenhängen im Körper. Auch in meiner Arbeit geht es nicht um Überzeugungen, sondern um konkrete körperliche Reaktionen – insbesondere im Nervensystem und in regulativen Prozessen.